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✦AUS DER CHRONIK DER STADT✦
Der Frost hielt sich bis weit in den Vormittag auf den Steinen der Karlsbrücke. Noch bevor der Markt seine Tore öffnete, rollten die ersten Wagen über das Pflaster.

Nachtmahr

Nachtmahr



Gefährlichkeitsstufe


Stufe 4 – Sehr gefährlich


Nachtmahre töten ihre Opfer nur selten direkt. Ihre wahre Gefahr liegt darin,
den Verstand ihrer Beute zu zersetzen und Körper wie Geist langsam zu
erschöpfen, bis andere Gefahren leichtes Spiel haben.


Andere Namen


Nachtmahre werden auch Schattendämonen, Nachtwürger
oder im böhmischen Raum Černé Sny („Schwarze Träume“) genannt.


Erscheinungsbild


Nachtmahre erscheinen meist als schemenhafte Gestalten, oft kaum mehr als eine
dunkle Silhouette mit glühenden Augen in Rot oder Gelb.


Ihre Körper wirken unförmig und instabil, als würden sie ständig ihre Form
verändern. Einige Zeugen berichten von einer schlangenartigen Gestalt, andere
von einer menschenähnlichen Figur mit überlangen Gliedmaßen.


Lebensraum


Nachtmahre halten sich bevorzugt in der Nähe menschlicher Siedlungen auf,
besonders in Orten voller Leid, Krankheit oder Krieg. Verlassene Häuser,
alte Lazarette oder dunkle Dachkammern gelten als typische Aufenthaltsorte.


Verhalten


Diese Wesen sind geduldige Jäger. Statt ihre Opfer sofort zu töten,
schwächen sie sie über Tage oder Wochen hinweg, indem sie ihnen den
Schlaf rauben und ihre Angst nähren.


Jagdweise


  • Sie dringen in die Träume ihrer Opfer ein und erzeugen Albträume.
  • Sie verursachen Halluzinationen und Visionen.
  • Sie treiben ihre Opfer langsam in Schlaflosigkeit und Paranoia.

Beute


Nachtmahre bevorzugen Menschen, die bereits geschwächt oder geistig
verletzlich sind. Einsame Menschen, Kriegsversehrte oder Trauernde
gelten als besonders leichte Beute.


Besondere Fähigkeiten


  • Traumfresser – Sie nähren sich von Angst und Lebensenergie innerhalb der Träume ihrer Opfer.
  • Unsichtbarkeit – In Dunkelheit oder Schatten sind sie kaum zu erkennen.
  • Magische Beeinflussung – Sie erzeugen Halluzinationen oder Visionen, die Opfer gegeneinander aufbringen können.

Schwächen


  • Sonnenlicht – Sie meiden helles Tageslicht.
  • Geweihtes Gelände – Kirchen und geweihte Orte halten sie fern.
  • Kräuter – Johanniskraut und Eisenkraut können sie abwehren.
  • Schutzamulette – Bestimmte magische Symbole bieten Schutz.

Herkunft


Über den Ursprung der Nachtmahre existieren verschiedene Theorien.
Einige Gelehrte glauben, sie seien die Seelen von Verfluchten oder
Hexen, die durch dunkle Rituale in diese Existenz gezwungen wurden.


Andere vermuten, dass sie aus einer fremden Ebene stammen – einer
Sphäre der Albträume, die durch misslungene magische Experimente
oder durch die kollektive Verzweiflung einer vom Krieg gezeichneten
Welt geöffnet wurde.


Bekannte Begegnungen


Überlebende berichten von Nächten voller wiederkehrender Albträume,
in denen eine dunkle Gestalt auf ihrer Brust sitzt. Viele Opfer
erwachen mit Atemnot, panischer Angst und völliger Erschöpfung.
Nur wenige entkommen diesem Zustand, ohne ihren Verstand zu verlieren.

Lebensraum


Nachtmahre halten sich bevorzugt in der Nähe menschlicher Siedlungen
auf, besonders an Orten, die von Leid, Krankheit oder Krieg geprägt
sind. Verlassene Häuser, alte Lazarette oder dunkle Dachkammern gelten
als typische Aufenthaltsorte.


Besonders häufig werden sie in der Nähe alter Schlachtfelder
gesichtet. Orte, an denen Angst, Tod und Verzweiflung in großer
Konzentration zusammenkommen, ziehen Nachtmahre an wie ein Magnet.
Viele Gelehrte vermuten, dass die Albträume sterbender Soldaten
und die Schrecken des Krieges diese Wesen nähren oder sogar
entstehen lassen.